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Rotarschtaufe

Menü einer Rotarschtaufe

Wer als neuer Tänzer beim MBI aufgenommen werden will, muss eine hohe Hürde überspringen. Nicht, dass er zumindest ein wenig Taktgefühl, etwas Sportlichkeit und eine gute Ausstrahlung mitbringen muss, nein er muss auch unsere "Rotarschtaufe" überstehen. Erst dann ist er ein echter Mann für das MBI. Immer Samstags Nacht auf dem Ihnetaler Karneval, müssen die neuen Tänzer eine Mutprobe überstehen, die es in sich hat. Sie müssen keine wagemutigen Dinge tun, sie müssen einfach nur ein Menü ganze besonderer Güte verzehren - das "Rotarschmenü".

Inhalt: Vorweg ein leckerer Hochprozentiger, der es unter 40% nicht macht. Nachdem sich das wonnige Gefühl im Magen breit gemacht hat, kommen wir nun zu etwas Handfestem.Gereicht wird ein kleines Schälchen mit Pommes. Anstatt Majo und Ketchup gab es als Beilage leckere Kirschen aus dem Glas und für die Süßen einen Schlag Sahne. Wer das geschafft hat muss es mit dem MBI-Hot-Dog aufnehmen. Dieser Hot-Dog wird mit einer Banana gefüllt. Da man einen Hot-Dog mit Gurken und Zwiebeln an jeder gut geführten Pommesbude bekommt, hatte sich der Hallenwirt eine ganz besondere Füllung ausgedacht. Eine Paste aus Thunfisch und Schokolade bildete den Mantel für die Banane. Garniert wurde das Ganze noch mit eine paar Schokosträuseln. Das Auge isst ja schließlich mit. Läuft einem das Wasser bei dieser Köstlichkeit nicht im Munde zusammen?

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Danach geht es zum Hauptgang. Ein wunderschöner Kinderstiefel Größe 29 gefüllt mit allem, was die Ihnetaler Vereinshausküche so hergibt. Likör 43, Baileys, Tabasco, eine Scheibe Zitrone, etwas Petersilie und jede Menge mehr, gehören als Zutaten in dieses köstliche Getränk. Mehr soll von dem Inhalt des Getränks hier nicht verraten werden. Das ist ein Geheimrezept von Vereinswirt Hubertus Springob. Als Nachtisch gibt es dann was Süßes, eine stinknormale Cola. Wer bis hierhin gekommen ist, dem ist der Applaus des Ihnetaler Publikums sicher, aber wer denkt er wäre am Ende, der irrt. Denn ab jetzt gilt es, sich das Ganze nicht noch mal durch den Kopf gehen zu lassen. Die Durchfallquote liegt bei 50% und so konnte man 2002 miterleben, wie Jan Busenius und Sascha Schulte nach mehr verlangten, während Thorsten Wisnia schon im Laufschritt nach draußen war....!